Satzung

Satzung des Turn- und Sportverein Holtensen von 1910 e.V.

 

                     §1   Name, Sitz Gründungsdatum, Vereinsfarben

  1. Der am 2. September 1910 in Holtensen gegründete Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein von 1910 Göttingen-Holtensen e.V.“.

 

  1. Der Verein hat seinen Sitz in Göttingen – Holtensen.

 

  1. Die Farben des Vereins sind rot/weiß. Der Verein ist Mitglied des Landessportbund Niedersachsen e.V. und dessen Fachverbänden, soweit deren Sportarten im Verein betrieben werden und erkennt deren Ordnungen an. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgericht Göttingen eingetragen.

 

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

                        §2   Zweck, Aufgaben und Gründsätze

  1. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der Leibesübungen nach den Grundsätzen  des Amateursports und der Gemeinnützigkeit.

 

  1. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Sein Zweck ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

 

  1. Die Mitglieder erhalten keine Gewinn- oder Vermögensanteile und auch keine sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen Begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

                                §3   Mitgliedschaft, Stimmrecht und Wählbarkeit  

  1. Mitglied des Vereins kann jeder Mann und Frau werden, soweit sie im Besitz der bürgerliche Ehrenrechte sind.

 

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitglieder, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Als ordentliches Mitglied gelten Erwachsende beiderlei Geschlecht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vereinsjugend zählen alle männlichen und weiblichen Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr. Personen, die sich um die Sache des Sports oder um den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

 

  1. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmeersuchen zu richten. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters als Zustimmung hierzu abzugeben. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechts nach §§212-79 BGB. Alle Mitglieder sind zur gegenseitiger  Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Die Aufnahme in den Verein wird rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den Mitgliedsbeitrag für das laufende Halbjahr gezahlt hat. Stimmrecht besitzen alle Mitglieder des Vereins ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt und durch Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist   von sechs Wochen zulässig. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
  • wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und Nichtbefolgung von Anordnung der Vereinsleitung.
  •  
  • wegen Nichtzahlung von drei Monatsbeiträgen trotz zweimaliger Aufforderung.
  •  
  • Wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichen Verhaltens.
  •  
  • Wegen unehrenhafter Handlung.
  •  
  • Wegen Betätigung in parteipolitischer  und konfessioneller Hinsicht innerhalb des Vereins. 

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

Gegen den Ausschuss kann das betreffende Mitglied bei der Mitgliederversammlung

Einspruch erhebe, diese entscheidet entgültig durch einfachen Mehrheitsbeschluss.

                    

                               §4 Rechte und Pflichten

  1. Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

  1. Die Mitglieder sind gehalten, unendgeldliche Arbeitsleistungen zu erbringen, soweit es die Erfüllung des Vereinszweckes erforderlich macht.

 

  1. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Beitragshöhe wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Eine einmalige Aufnahmegebühr und ein zusätzlicher Beitrag werden nur für die Tennisabteilung entrichtet.

 

  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Erhebung eines außerordentlichen Beitrages, wenn es die Geschäftslage erfordert.

 

  1. Der Vorstand kann auf Antrag Beitragserleichterung gewähren. 

 

  1. Der Beitrag wir halbjährig vom Konto des Mitgliedes abgebucht. Jedes Mitglied hat dem Verein eine Einzugsermächtigung zu erteilen oder seinen Beitrag unaufgefordert auf das Konto des Vereins zu überweisen. Soweit Mahnungen erforderlich werden, gehen die Kosten zu Lasten des betreffenden Mitgliedes.

 

  1. Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des
  1. Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kein Stimmrecht. Bei der Wahl des
  2. Jugendleiters haben jugendliche Mitglieder volles Stimmrecht.

 

                        §5 Organe

   Die Organe des Vereins sind:

-          der Vorstand

-          die Mitgliederversammlung

 

§6 Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
    • dem/der 1. Vorsitzenden
    • dem/der 2. Vorsitzenden
    • dem/der 3 Vorsitzenden       
    • dem/der Geschäftsführer/in
    • dem/der Jugendleiter/in
    • dem/der Schatzmeister/in
    • dem/der Kassierer/in
    • dem/der Protokollführer/in
    • dem/der Schriftführer/in
    • dem/der Pressewart/in
    • dem       Ligaobmann     

 

  1. Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters. Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig. Er ordnet und überwacht die Tätigkeiten der Abteilungen und ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

  1. Dem geschäftsführenden Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins, insbesondere ist er zuständig für:
    1. Bewilligung von Ausgaben
    2. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    3. Ausschluss und Bestrafung der Mitglieder
    4. Alle Entscheidungen, soweit die Interessen des Vereins berührt werden

 

  1. Beschlüsse die Geldausgaben des Vereins bedingen, bedürfen der Zustimmung des engeren Vorstandes. Diese Genehmigung kann in eiligen Fällen vom 1. Vorsitzenden gemeinsam mit dem Schatzmeister erteilt werden. Die Zustimmung des restlichen Vorstandes ist innerhalb einer Woche einzuholen.

 

  1. Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Versammlungen. Der Vorstand ist einzuberufen, so oft es die Lage der Geschäfte erfordert oder ein Mitglied des engeren Vorstandes es beantragt. Der 1. Vorsitzende oder sein Vertreter hat Sitz und Stimme in allen Sitzungen der Abteilungen. Er ist berechtigt, in besonderen Fällen auch andere Mitglieder des Vorstandes zu Ermächtigen, diesen Sitzungen als beratende Teilnehmer beizuwohnen.

 

  1. Der Schatzmeister trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte, insbesondere für die Einzüge der Mitgliedsbeiträge. Der Schatzmeister hat dem Vorstand über die Kassengeschäfte zu berichten.

 

  1. Der geschäftsführende Vorstand wird durch folgende Funktionsträger erweitert:
    • Fachwarte       

 

Die einzelnen Fachwarte werden von den Abteilungen  bestimmt.

 

Der erweiterte Vorstand hat beratende Funktionen und kann zu Abstimmungen herangezogen werden.

 

  1. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind:
    • der/die 1. Vorsitzende
    • der/die 2.Vorsitzende
    • der/die 3.Vorsitzende                   
    • der/die Geschäftsführer/in              
    • der/die Schatzmeister/in

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von diesen Vorstandsmitgliedern Einzeln vertreten.

 

  1. Der geschäftführende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Er bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die den Rest der Amtsdauer.

 

  1. Sollte die Mitgliederversammlung den geschäftführenden Vorstand in seiner satzungsgemäßen Anzahl nicht vollständig wählen, dann führen die gewählten    Vorstandsmitglieder die Geschäfte des Vereins nach §6-VIII.

 

           § 7   Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal statt.

 

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ¼ der Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.

 

          § 8  Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung               

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere Zuständig für:

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
  • Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer
  • Entlastung und Wahl des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer
  • Festlegen von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
  • Satzungsänderungen
  • Entscheidung über Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in   Berufungsfällen
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Beschlussfassung über Anträge
  • Auflösung des Vereins

 

 

                        § 9   Einberufung von Mitgliederversammlungen

  1. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch Veröffentlichung in der Göttinger Presse und durch Aushang im Schaukasten. Zwischen dem Tag der Veröffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestes zwei Wochen liegen.

 

  1. Anträge auf Satzungsänderung müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift schriftlich mitgeteilt werden.

 

             

              § 10 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet.

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn die Hälfte der anwesenden Mitglieder dieses verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn ebenso die Hälfte der anwesenden Mitglieder dieses verlangt.

Satzungsänderungen können nur mit 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

 

  1. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen ist, um sie ordnungsgemäß in der Mitgliedereinberufung aufzuführen.

Sonstige Anträge sollen möglichst 2 Wochen vor der Versammlung beim Vorstand eingegangen sein.

 

  1. Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses muss vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter unterzeichnet werden.

 

§ 11 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein.

Wiederwahl ist zulässig.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und bestätigen die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung.

 

                      § 12  Auflösung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.

 

  1. Die Auflösung kann nur durch eine Mitgliederversammlung mit ¾ Stimmenmehrheit beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

 

  1. Bei Auflösung des Vereins oder durch bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Göttingen oder ihre Rechtsnachfolgerin mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports und des kulturellen Lebens im Ortsteil Holtensen verwendet werden darf.

 

           

                                   § 13  Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung des TSV Holtensen e. V. am 15. Januar 2000 beschlossen. Sie tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen in Kraft.

 

 

 

Holtensen, den 15. Januar 2009